Berufliche Veränderung – 1001 Stimmen im Kopf

Veränderungsprozesse begleiten uns, ob wir wir wollen oder nicht, das ganzen Leben.

Manche Veränderungen stehen ungefragt als neue Aufgabe vor uns, andere können wir selber proaktiv gestalten.

Häufig berate ich Menschen, die über eine berufliche Veränderung nachdenken.

Ein Ausgangspunkt  für neue berufliche Wege kann eine Beförderung sein. Komplexere Aufgabengebiete mit mehr Verantwortung  werden aufgrund bisheriger guten Arbeitsergebnisse an MitarbeiterInnen herangetragen. Die Initiative geht hierbei vor allem von  vorgesetzten Personen aus.

Ein anderer  Ausgangspunkt ist  der Wunsch sich interessantere, neue Aufgabenfelder zu erschließen, Leitungsverantwortung zu übernehmen und das Einkommen zu steigern. Die Initiative geht hierbei von dem  Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin aus, die sich für eine neue Position bewirbt.

Ein dritter Ausgangspunkt ist der Weg in die Selbständigkeit.

Viele Gedanken kreisen um das Themenfeld berufliche Veränderung.

Wie sieht ein guter Weg für mich aus? Wer stellt welche Erwartungen an mich? Wie gestaltet sich mein zukünftiges Einkommen. Welche Ressourcen habe ich und möchte ich einbringen?

Besonders Lösungsorientiert bei der Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen, berechtigten Interessen ist aus meiner Erfahrung die Arbeit mit dem „Inneren Team“ nach Friedmann Schulz von Thun.

Jeder kennt es, wenn bei anstehenden Entscheidungen verschiedene Stimmen in einem laut werden. Die Arbeit mit dem Inneren Team geht davon aus, dass diese Stimmen sehr hilfreich sind und gehört werden sollen.

Die innerliche Pluralität hilft  bei guter Moderation,  sinnvolle und ndividuelle Entscheidungen zu treffen.

 

 

Werte im Alltag verteidigen

Ist Ihnen auch aufgefallen, dass  kaum versteckte rassistische Haltungen so langsam ihr Netz über unseren Alltag legen?

Vor einiger Zeit standen unsere osteuropäischen Nachbarn unter Verdacht  es mit dem Eigentum anderer nicht so genau zu nehmen. Als Halbungarin spitzte ich damals schon besonders die Ohren. Begeistert berichteten Bekannte von ihrer Ungarnreise. Die Gastfreundschaft und das Essen seien ja wirklich phänomenal. Das Auto wurde zum Glück auch nicht geknackt.

Päng, was nun.

Ärgere ich mich leise oder sage ich was ich denke?

Obwohl ich nicht so gerne den Moralapostel der Nation spiele habe ich mich trotzdem getraut den Mund auf zu machen. “ Freut ihr euch eigentlich bei einer Fahrt in den Ruhrpott  auch, dass das Auto nicht geklaut wird?“

2017 stehen eher geflüchte Menschen unter Generalverdacht.

Kürzlich besuchte uns ein sehr engagierter Versicherungsvertreter und beriet uns zum Thema Einbruchsicherheit. Auf dem Weg zu unserem Hause habe er mindestens 4 Menschen aus Afrika und 3 Frauen mit Kopftüchern gesichtet. Wenn das nicht als Beleg für eine hohe Gefährdungslage ausreicht. ( die natürliche einen gestiegenen Versicherungsschutz notwendig macht)

Da es ja Versicherungen wie Sand am Meer gibt trennten wir uns in aller Feindschaft .

 

Trumps und Co

Trumps und Co

Was ist da los?

Kommen die ganzen Trumps und Co`s wie eine Invasion vom Mars oder haben sie sich langsam in unseren Alltag geschlichen?

Vor noch nicht so langer Zeit war ein öffentlicher Machismus, Rassismus, Skepsis gegen Demokratie und Menschenrechte in weiten Teilen Europas  und den USA undenkbar.

Trump, Putin, Orbán, Erdogan (auch die Türkei hat liberale Zeiten erlebt) sind leider nur die Spitze des Eisberges.

Haben wir den Paradigmenwechsel verschlafen?

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